Der Rasen ist ein wichtiger Bestandteil jedes Gartens. Um ihn grün und gesund zu erhalten, ist es notwendig, eine Reihe spezifischer Pflegemaßnahmen zu befolgen, die die richtige Bewässerung, Düngung und die Erkennung möglicher Nährstoffmängel umfassen. Im Folgenden bieten wir Ihnen eine detaillierte Anleitung, damit Sie Ihren Rasen das ganze Jahr über in optimalem Zustand halten können.

Rasenbewässerung: Wann und wie viel Wasser aufbringen?
Welche Tageszeiten eignen sich am besten zum Rasensprengen?
Der richtige Zeitpunkt zum Bewässern Ihres Rasens ist entscheidend, um Wasserverschwendung und mögliche Krankheiten zu vermeiden. Die beste Zeit zum Gießen ist früh am Morgen, zwischen 5:00 und 9:00 Uhr. Zu dieser Zeit ist die Verdunstung minimal, sodass das Wasser die Wurzeln erreicht, bevor die Sonne den Boden zu stark erwärmt. Das Gießen während der Nacht wird nicht empfohlen, da es die Entstehung von Pilzen aufgrund der längeren Feuchtigkeit auf dem Rasen begünstigen kann.

Wie viel Wasser benötigt der Rasen?
Der Rasen benötigt im Allgemeinen zwischen 2,5 cm und 3 cm Wasser pro Woche, einschließlich Regen. Dies entspricht etwa 30 Minuten bis zu einer Stunde Bewässerung dreimal pro Woche, abhängig von der Bodenart. Bei sandigen Böden werden kürzere und häufigere Bewässerungsintervalle empfohlen, während bei lehmigen Böden tiefere und weniger häufige Bewässerungen besser sind.
Jahreszeiten, in denen nicht bewässert werden sollte
Im Winter und bei starkem Regen benötigt der Rasen weniger Wasser. Es ist wichtig, die Bewässerung zu diesen Zeiten zu vermeiden, da überschüssiges Wasser die Wurzeln schädigen und Krankheiten fördern kann. Ein guter Indikator ist die Überprüfung der Bodenfeuchtigkeit: Wenn der Boden in etwa 5 cm Tiefe feucht ist, ist keine Bewässerung erforderlich.

Rasendüngung: Ernährung für optimales Wachstum
Wann und warum Dünger ausbringen?
Dünger ist unerlässlich, um einen dichten und grünen Rasen zu erhalten. Die am meisten empfohlenen Zeiten zum Düngen des Rasens sind Frühling und Herbst, wenn der Rasen in vollem Wachstum ist. Die Düngermenge und -art hängen von den spezifischen Bedürfnissen des Bodens und des Rasens ab.
Wie erkennt man das Fehlen von Nährstoffen?
Symptome eines Nährstoffmangels können sich auf verschiedene Weise äußern:
- Gelbfärbung: Kann auf einen Mangel an Stickstoff hindeuten.
- Langsames Wachstum oder blasse Blätter: Möglicher Mangel an Phosphor.
- Braune Spitzen: Könnte ein Zeichen für einen Mangel an Kalium sein.
Düngemitteltabelle und Dosierung für den Rasen
Symptom im Rasen | Fehlender Nährstoff | Düngemittelart | Empfohlene Dosis |
---|---|---|---|
Gelbe Blätter | Stickstoff (N) | Stickstoffreicher Dünger (NPK 20-10-10) | 0,5 kg pro 100 m² alle 4-6 Wochen |
Langsames Wachstum | Phosphor (P) | Phosphorhaltiger Dünger (NPK 10-20-10) | 0,3 kg pro 100 m² alle 6-8 Wochen |
Braune Spitzen | Kalium (K) | Kaliumreicher Dünger (NPK 10-5-15) | 0,5 kg pro 100 m² alle 4-6 Wochen |
Blasse Farbe im Frühjahr | Mikronährstoffe | Mikronährstoffdünger (Fe, Mg) | Nach Herstellerangaben anwenden |
Zusätzliche Tipps für eine effiziente Düngung
- Vermeiden Sie das Düngen vor starken Regenfällen, um zu verhindern, dass die Nährstoffe aus dem Boden gespült werden.
- Verwenden Sie einen Langzeitdünger für eine kontinuierliche Nährstoffversorgung.
- Überprüfen Sie den pH-Wert des Bodens vor der Düngung, da ein falscher pH-Wert die Nährstoffaufnahme verhindern kann.